Nahrungsergänzungsmittel

Willkommen auf unserer Website über Supplements 

Supplements beziehungsweise Nahrungsergänzungsmittel spielen heutzutage für viele Menschen eine große Rolle. Egal ob Vitamine, Proteinpulver oder andere Präparate – man sieht sie überall, vor allem auf Social Media oder im Fitnessbereich. Viele hoffen dadurch gesünder zu leben oder ihre Leistung zu verbessern. Doch was bringen Supplements wirklich und welche Risiken gibt es?

Definition 

Als Nahrungsergänzungsmittel werden Lebensmittel bezeichnet, die in dosierter Form, meist als Tabletten oder Kapseln, seltener als Pulver oder Flüssigkeit, in den Handel kommen. Sie sollen die allgemeine Ernährung von gesunden Menschen ergänzen. Ein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sind sie nicht. Zur Ergänzung liefern sie Konzentrate klassischer Nährstoffe, zum Beispiel Vitamin C, Magnesium oder Omega-3-Fettsäuren. Oft enthalten sie (auch) andere Stoffkonzentrate, zum Beispiel Antioxidantien oder Pflanzenextrakte. 

Auf dem Markt werden auch Kieselerde, Hefe-Presslinge oder Haifischknorpelextrakt als Nahrungsergänzung vertrieben. Einen erwiesenen Nutzen für den Körper müssen Nahrungsergänzungsmittel nicht bieten. Aber: Sie dürfen der Gesundheit auch nicht schaden. 

Bundeszentrum für Ernährung:  Dr. Christina Rempe

Rechtmäßigkeiten zu Nahrungsergänzungsmittel 

  • Nahrungsergänzungsmittel werden rechtlich als Lebensmittel eingestuft und sind lediglich dazu bestimmt die Ernährung von gesunden Personen zu ergänzen. 
  • Es wird keine Zulassung benötigt, um sie auf den Markt zu bringen. Es besteht lediglich eine Anzeigepflicht. 
  • Für die Sicherheit und Wirksamkeit ist der Hersteller verantwortlich. 
  • Rein äußerlich sind sie nur schwer von ähnlich aufgemachten Produkten wie Arzneimitteln oder Medizinprodukten zu unterscheiden. 
  • Ob die rechtlichen Vorgaben eingehalten werden, kontrollieren die Lebensmittelüberwachungsbehörden der Bundesländer (Stichproben). 
  • Vor allem bei der Kennzeichnung gibt es viele Defizite, so dass fast jede zweite Probe von den Kontrollbehörden beanstandet wird. 

Verbraucherzentrale

Ab wann besitzt man einen Nährstoffmangel? 

Repräsentative Studien in Deutschland zeigen, dass bei der Mehrzahl der Vitamine die Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr im Mittel erreicht oder sogar überschritten werden. Die Referenzwerte geben Mengen an, die nahezu alle gesunden Personen einer Bevölkerungsgruppe vor mangelbedingten Gesundheitsschäden schützen, für volle Leistungsfähigkeit sorgen und eine gewisse Körperreserve schaffen sollen. Fälschlicherweise wird eine rechnerische Unterversorgung häufig bereits als Mangel bezeichnet. „Das ist nicht richtig. Mangel bedeutet, dass der Bedarf nicht gedeckt ist und es deshalb zu Stoffwechselstörungen und Krankheiten kommt, die der Arzt feststellt. Bei einem Unterschreiten der Referenzwerte kann der Bedarf des Einzelnen trotzdem gedeckt sein, da die Referenzwerte erhebliche Zuschläge zum durchschnittlichen Bedarf enthalten.“ erläutert Angela Bechthold, Referat Wissenschaft der DGE. Ein Unterschreiten der Referenzwerte erlaubt lediglich Rückschlüsse auf eine erhöhte Wahrscheinlichkeit der Unterversorgung. 

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.

Überdosierung 

Bei Medikamenten darf der Wirkstoffgehalt maximal fünf Prozent von der Packungsangabe abweichen. Bei Nahrungsergänzungsmitteln gibt es deutlich größere Abweichungen, teils bis zu 50 Prozent. So können auch wichtige Nährstoffe Schaden anrichten, weil sie in zu hoher Dosis eingenommen werden. Zu viel Vitamin B6 kann zum Beispiel zu Nervenschäden führen. 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat für viele Nährstoffe Höchstmengenempfehlungen herausgegeben. Höherdosierte Präparate sollten nur eingenommen werden, wenn ein ärztlich diagnostizierter Mangel vorliegt.

ARD Gesund: Nadine Becker 

Potenziell gefährliche Nahrungsergänzungsmittel 

Bestimmte Pflanzenextrakte können lebertoxisch sein. Curcumin zum Beispiel ist der Extrakt der vielseitigen Würz- und Heilpflanze Kurkuma. Als Nahrungsergänzungsmittel kann es aber zu Leberentzündungen und Leberschäden führen. Auch Grüntee-Extrakt und Ashwagandha (auf Deutsch: Schlafbeere) können zu Leberschäden führen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat zum Beispiel erst 2024 eindringlich vor Leberschäden durch Ashwagandha gewarnt. 

ARD Gesund: Nadine Becker 

Verteilung der Beiträge Supplement-basierter Betriebe nach Supplement-Relevanz und Richtlinienstatus:

Studie von 5.000 Posts

Bundeszentrum für Ernährung: Heike Kreutz

https://youtube.com/watch?v=fcOS8oWCAhI&si=iaf7wo02Op4Fva0H

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